Fördermöglichkeiten

InfoPoint     Aktuelles    Beratung     Fördermöglichkeiten     Kultur macht stark!

Hier finden Sie eine eine Vielzahl potenzieller Fördermittelgeber.
Die Antragsfristen von Kultur macht stark finden Sie im Menüpunkt Kultur macht stark!

Eine Übersicht aller Antragsfristen, sowohl für Kultur macht stark, als auch für Stiftungen, Fonds,  Lotterien und Wettbewerbe finden Sie hier (PDF).


Aktion Mensch: Kinder- und Jugendförderung

Mit der Kinder- und Jugendförderung möchte die Aktion Mensch die Chancen junger Menschen auf Teilhabe und Partizipation am gesellschaftlichen Leben verbessern und die Persönlichkeitsbildung unterstützen. Die Förderung orientiert sich am lokalen Bedarf sowie an qualitativ überzeugenden Konzepten. Zukunftsorientierte Ideen und präventive Aktivitäten haben gute Chancen, mit bis zu 250.000 Euro gefördert zu werden. Die Projektförderung kann ausschließlich durch freie gemeinnützige Organisationen der Kinder- und Jugendhilfe, die über eine entsprechende Anerkennung verfügen, beantragt werden.

Antragsfrist: laufend

Kontakt:
Ute Schmidt (Service-Telefon Förderung)
Tel. 0228 – 209 252 72
E-Mail: ute.schmidt@aktion-mensch.de

Nähere Informationen: www.aktion-mensch.de


Amadeu Antonio Stiftung

Die Amadeu Antonio Stiftung fördert Initiativen und Projekte, die sich aktiv mit den Themen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus beschäftigen. Gefördert werden Projekte vorrangig in den neuen Bundesländern, und vor allem dort, wo es Lücken staatlichen Handelns gibt. Besonderes Interesse hat die Stiftung an der Förderung von Initiativen und Projekten, die auf
anderem Wege wenig Chancen auf finanzielle Unterstützung haben.
Die Amadeu Antonio Stiftung berät und unterstützt die Projekte inhaltlich und kann Erfahrungen und Kontakte vermitteln. Neben der finanziellen Unterstützung helfen die MitarbeiterInnen der Stiftung auch bei der Kontaktaufnahme mit Medien, die den Initiativen zu öffentlicher Aufmerksamkeit verhelfen können. Die Stiftung selbst versteht sich in einem umfassenden Sinne als Entwicklungshelfer, der die Projekte und Initiativen über einen längeren Zeitraum begleitet. Da das langfristige Ziel die Stärkung und Etablierung demokratischer, zivilgesellschaftlicher Strukturen ist, legt die Stiftung großen Wert auf Partnerschaften mit kommunalen und privaten Trägern, Initiativen,
Politikern und auch wirtschaftlichen Unternehmen.

Antragsfrist:
bis 2.500 € – Antragsstellung laufend möglich
ab 2.500 € – 30.06. & 31.12. jeden Jahres

Kontakt:
Timo Reinfrank
Tel.: 030 – 240 886 11
E-Mail: timo.reinfrank@amadeu-antonio-stiftung.de

Nähere Informationen: www.amadeu-antonio-stiftung.de


BAG Spielmobile e.V.: Willkommenskultur durch Spiel – Spielmobile an Flüchtlingsunterkünften

Alle Kinder wollen spielen! Spielmobile haben vielfältige Spielaktionen und Programme entwickelt. Nun gilt es, diese auf die besondere Situation der Flüchtlingskinder und ihre Familien anzupassen. Spielaktionen sollen ein Teil der Willkommenskultur werden. Sie können sowohl in als auch an Flüchtlingsunterkünften stattfinden und haben langfristig das Ziel, die Flüchtlingskinder mit ihrem Stadtteil und dort lebenden Kindern bekannt zu machen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der mobilen spielkulturellen Projekte schreibt, gefördert durch das BMFSFJ, ein Interessenbekundungsverfahren zur Beteiligung am Projekt „ Willkommenskultur durch Spiel – Spielmobile an Flüchtlingsunterkünften“ aus. Alle mobilen spielkulturellen Projekte in ganz Deutschland sind aufgerufen, sich am Interessenbekundungsverfahren mit Projektideen für die spielkulturelle Arbeit an Flüchtlingsunterkünften zu beteiligen.

Antragsfrist: tba (Interessensbekundungen für 2018 sollten bis zum 30.11.2017 eingegangen sein)

Kontakt:
Thomas Wodzicki
Tel.: 03643 – 493 620
E-Mail: thomas.wodzicki@spielmobile.de

Nähere Informationen: www.spielmobile.de


Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung

Der Projektfonds fördert Kooperationsprojekte, die für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene neue Zugangsmöglichkeiten zu Kunst und Kultur schaffen. Im Zentrum stehen Vorhaben, die Erlebnisse mit den Künsten, mit ihren ästhetischen, intellektuellen und emotionalen Potentialen ermöglichen. Darüber hinaus werden Wege erforscht, jungen Menschen in Berlin das weite Spektrum der zeitgenössischen Künste zu vermitteln und ihnen ein Instrumentarium an die Hand zu geben, mithilfe dessen sie Kunst und Kultur für sich selbst und im Austausch mit anderen nutzen und reflektieren können. Dies soll allen Kindern und Jugendlichen zu Gute kommen, unabhängig von ihrem sozialen Status. Maßgeblich für eine Projektförderung ist die Zusammenarbeit zwischen einem Partner aus dem Bereich Kunst/Kultur und einem aus den Bereichen Bildung oder Jugend. Der Berliner Projektfonds hat drei Fördersäulen.

Fördersäule 1 – Innovative Projekte

Im Sinne eines landesweiten Ideenwettbewerbs werden Kooperationsprojekte mit einer maximalen Laufzeit bis zu 12 Monaten und einer Fördersumme zwischen 5.001 und 23.000 Euro gefördert. Zwei Mal jährlich können Anträge über das Online-System des Projektfonds gestellt werden, sodass ein Projektstart im Januar oder Juli geplant werden kann.

Antragsfrist: 02.05.2018

Fördersäule 1plus – „durchstarten“

Das barrierearme Förderprogramm „durchstarten“ richtet sich an Projektleitende, die im regulären Antragsverfahren Barrieren ausgesetzt sind, u. a. Menschen mit Behinderung, mit Flucht- oder Migrationserfahrung oder junge Menschen. Per erleichtertem Antragsverfahren können pro Monat und Person pauschal 1.000 Euro über einen Zeitraum von bis zu einem Jahr beantragt werden.

Antragsfrist: 20.04.2018

Fördersäule 2 – Strukturbildende Projekte

Bewährte Projekte mit einer strukturbildenden und mehrjährigen Konzeption, können mit einem Volumen ab 23.001 Euro gefördert werden. Sie müssen in mindestens sechs Berliner Bezirken stattfinden und können einmal im Jahr beantragt werden.

Antragsfrist: 15.02.2018

Modul 2plus – Partnerschaften

Gefördert wird der Anschub von Partnerschaftsprogrammen von Kulturinstitutionen mit sichtbarem Entwicklungspotential für eine dauerhafte Zusammenarbeit mit Bildungs- oder Jugendeinrichtungen aus mindestens drei Berliner Bezirken. Sie können drei Jahre in Folge beantragt werden, wofür jährlich steigende Eigenmittel (20% / 50% / 70%, maximal die Hälfte über Personalkosten) einzubringen sind.

Antragsfrist: 28.02.2018

Fördersäule 3 – Kleine Kiezprojekte (Bezirkliche Projektförderung)

Mit bis zu 5.000 Euro werden Projekte in einzelnen Bezirken gefördert. Zuständig ist jeweils der Fachbereich Kunst und Kultur des Bezirksamts, in dem der Partner aus dem Bereich Bildung oder Jugend seinen Sitz hat. Je Bezirk können Projekte in einem Gesamtvolumen von 45.000 Euro pro Jahr gefördert werden, es gelten unterschiedliche Antragsverfahren und Fristen.

Antragsfristen & Kontakt variieren je nach Bezirk.

Aktuelle Ausschreibungen für die einzelnen Bezirke finden Sie hier: www.kubinaut.de

 

Kontakt:
Sarah Schaaf
Tel.: 030 – 247 498 07
E-Mail: fondsinfo@kulturprojekte-berlin.de

Nähere Informationen: www.kubinaut.de


Bildung im Quartier

„Bildung im Quartier“ ist seit 2007 ein Programm der Berliner „Zukunftsinitiative Stadtteil“ und wird in der Strukturfondsförderperiode 2014–2020 im Rahmen der „Zukunftsinitiative Stadtteil II“ (ZIS II) fortgeführt. Seit 2007 werden bereits quartiersbezogene Bildungsangebote/Projekte im Stadtgebiet aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.
„Bildung im Quartier“ hat zum Ziel, mithilfe von zusätzlichen bildungsnahen Angeboten zu einer nachhaltigen Stabilisierung von Stadtteilen beizutragen. Gefördert werden Projekte in Quartieren, in denen die Überlagerung von ökonomischen, sozialen, städtebaulichen und infrastrukturellen Defiziten die Lebens- und Arbeitsbedingungen der dort lebenden Menschen, ihre Wettbewerbsfähigkeit und ihre Chancen zur Teilhabe am wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Leben stark beeinträchtigen. Dazu gehören auch Maßnahmen zur Integration Geflüchteter.

Ab sofort können für das ZIS II-Förderprogramm Bildung im Quartier (BiQ) Projektvorschläge für das Programmjahr 2018 eingereicht werden: Die Projekte können nach Bewilligung am 01.04.2018 beginnen und dürfen längstens bis zum 31.12.2020 laufen – d.h. es stehen Fördermittel für drei Kassenjahre 2018, 2019 und 2020 zur Verfügung.

Antragsfrist: tba

Kontakt:
Sebastian Mönch
Tel.: 030 – 901 394 895
E-Mail: Sebastian.Moench@SenSW.berlin.de

Nähere Informationen: www.stadtentwicklung.berlin.de


Deutsches Kinderhilfswerk

Allgemeines Ziel der Förderfonds des Deutschen Kinderhilfswerkes ist die Verbesserung der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen unter Mitwirkung der Kinder und Jugendlichen sowohl in der Planungs- als auch in der Realisierungsphase. Anträge können insbesondere Vereine und Initiativen (auch Kinder- und Jugendgruppen) stellen. Anträge können nur über das jeweilige Online-Formular entgegengenommen werden. Für die einzelnen Fonds gelten spezifische Förderrichtlinien.

Die Förderung unterteilt sich in vier Bereiche: Kindernothilfefonds, Themenfonds, Länderfonds und Sonderfonds.

Antragsfrist: tba

Kontakt:
Luise Schmidt
Tel.: 030 – 308 693 19
E-Mail: foerderfonds@dkhw.de

Nähere Informationen: www.dkhw-foerderdatenbank.de


Fonds Soziokultur: Der Jugend eine Chance & Allgemeine Projektförderung

Die Allgemeine Projektförderung ist das Hauptförderprogramm des Fonds Soziokultur. Es steht unter dem Motto »Wettbewerb um die besten Projektideen«. Gefördert werden zeitlich befristete und modellhafte soziokulturelle Projekte im gesamten Bundesgebiet. Bewerben können sich kulturelle Initiativen, Zentren und Vereine.
Mit dem Förderprogramm Der Jugend eine Chance will der Fonds Soziokultur Jugendlichen zwischen 18 und 25 Jahren die Möglichkeit geben, eigene Projektideen im soziokulturellen Praxisfeld zu entwickeln und umzusetzen. Es hat den Anspruch, die kreativen Potentiale junger Menschen zu wecken und zu fördern. Ziel ist dabei, Jugendliche zum (längerfristigen) Engagement im soziokulturellen Praxisfeld zu ermutigen.
Anträge können jedes Jahr bis zum 2. Mai und bis zum 2. November eingereicht werden. Der Termin am 2. Mai ist für Projekte vorgesehen, die im zweiten Halbjahr des laufenden Jahres jedoch nicht vor dem 15. Juli starten. Der Termin am 2. November ist für Termine bestimmt, die im 1. Halbjahr des Folgejahres, allerdings nicht vor Ende Januar beginnen.

Antragsfrist: 2.05. & 2.11. jeden Jahres

Kontakt:
Klaus Kussauer
Tel.: 0228 – 971 447 90
E-Mail: info@fonds-soziokultur.de

Nähere Informationen: www.fonds-soziokultur.de


Hauptstadtkulturfonds

Gefördert werden Projekte in allen künstlerischen Sparten (mit Ausnahme der Filmproduktion), u.a. auch Kinder-/Jugendprojekte. Berücksichtigt werden kleine wie größere Projekte mit innovativen Ansätzen, die zur Entwicklung der Künste beitragen, ebenso wie Vorhaben, die bedeutende Traditionen aufnehmen und weiterführen. Innerhalb des Hauptstadtkulturfonds kann auch die Erarbeitung eines konkreten Projektes auf Grundlage einer innovativen künstlerischen Idee gefördert werden. Bei erfolgversprechender Entwicklung ist in diesem „Werkstattprogramm“ auch eine anschließende Projektfinanzierung möglich. Entscheidend für die Auswahl ist die inhaltliche und künstlerische Qualität der Projekte.

Die Projekte sollen für Berlin erarbeitet und in Berlin präsentiert werden, müssen aber für ein Publikum und/oder eine Fachöffentlichkeit über Berlin hinaus relevant sein und/oder bisher in Berlin bestehende künstlerische Defizite ausgleichen. In der Regel können Projekte komplementär durch mehrere Partner gefördert werden. Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen des In- und Auslands, wobei internationale Kooperationspartnerschaften möglich und erwünscht sind. Bei Antragstellern, die nicht in Berlin ansässig sind, sollte die Realisierung eines Projektes in Kooperation mit einem Berliner Träger erfolgen.

Antragsfrist: 17.04. & 1.10.2018 (für Projekte, die 2019 beginnen)

Kontakt:        
Diedrich Wulfert
Tel.: 030 – 902 287 44
E-Mail: diedrich.wulfert@kultur.berlin.de

Nähere Informationen: www.hauptstadtkulturfonds.berlin.de


Jugend-Demokratiefonds Berlin: Förderbereich 1

Das Programm fördert im Programmbereich 1 zeitlich befristete Projekte öffentlicher und freier Träger, Verbände und zivilgesellschaftlicher Initiativen in den Bereichen Jugendarbeit, Jugendverbandsarbeit und Jugendsozialarbeit mit lokaler oder landesweiter Ausstrahlung. Insbesondere werden Projekte gefördert, die einen lebendigen und spannenden Rahmen zum Erproben für Neues und Besonderes schaffen, einen experimentell-innovativen Ansatz versprechen oder in besonderem Maße das Engagement bzw. die Aktivierung von jungen Menschen zum Ziel haben. Mögliche Themen können etwa die Erweiterung von Beteiligungskontexten, die Förderung von ehrenamtlichem Engagement, die Entwicklung neuer Beteiligungsformate (ePartizipation), die Förderung von Vielfalt und Toleranz oder politisch-historische Bildung sein. Die maximale Fördersumme beträgt 15.000 Euro.

Antragsfrist: 18.05.2018

Kontakt:
Bernd Gabler
Tel.: 030 – 284 701 920
E-Mail: go@stark-gemacht.de

Nähere Informationen: www.stark-gemacht.de


Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin

Die Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin unterstützt zeitlich befristet Projekte in Trägerschaft von gemeinnützigen Einrichtungen, bei deren Konzeption und Durchführung neue Wege beschritten und innovative Ideen mit unterschiedlichsten kreativen Methoden umgesetzt werden. Mögliche Kriterien für zu fördernde Projekte sind die Weiterentwicklung vorhandener Methoden, die Erprobung neuer Herangehensweisen für aktuelle Probleme oder die Auseinandersetzung mit neuen Aufgaben. Die Themenfelder sind frei wählbar. Der Aktualitätsbezug ist dann gegeben, wenn es sich um den Umgang mit neuen Erkenntnissen handelt oder wenn bekannte Problemlagen in neuer Häufigkeit auftreten. Wichtig und gleichrangig ist die aktive Beteiligung von in Berlin lebenden Kindern und/oder Jugendlichen unabhängig von ihrer religiösen, sozialen und ethnischen Herkunft. Interessant sind auch generationsübergreifende Projekte mit aktiver Beteiligung von Jung und Alt.

Mit den Stiftungsmitteln können Sach- und Personalkosten finanziert werden. Öffentliche Einrichtungen und Privatpersonen können nur im Zusammenschluss mit einem eingetragenen gemeinnützigen Verein Förderanträge stellen. Fördersummen zwischen 5.000 und 7.000 Euro entsprechen der derzeitigen Praxis.

Antragsfrist: 23.04.2018

Kontakt:
Sabine Budde
Tel.: 030 – 284 701 912
E-Mail: budde@jfsb.de

Nähere Informationen: www.jfsb.de


Kreuzberger Kinderstiftung: Kinder- und Jugendengagement in Deutschland

Die Kreuzberger Kinderstiftung möchte Kinder und Jugendliche dazu anregen, ihr eigenes Lebensumfeld aktiv, verantwortungsbewusst und demokratisch mitzugestalten. Gefördert wird daher das Engagement junger Menschen und ihre Teilhabe an gesellschaftspolitischen Prozessen. Dazu gehören Projekte, die interkulturellen Austausch, soziales Engagement und interkulturelle Begegnungen zwischen geflüchteten und nicht geflüchteten Kindern und Jugendlichen sowie die Auseinandersetzung mit anderen Kulturen ermöglichen. Die Zielsetzung des Projektes steht an oberster Stelle und muss genau definiert werden. Die Partizipation Jugendlicher an der Initiierung, Organisation und Durchführung des Projektes ist gewünscht. Es werden nur außerschulische Projekte gefördert, die nicht im Rahmen eines schulischen Lehrplans stattfinden.

Antragsfrist: 22.03.2018            

Kontakt:
Claudia Grüneberg
Tel.: 030 – 695 339 714
E-Mail: grueneberg@kreuzberger-kinderstiftung.de

Nähere Informationen: www.kreuzberger-kinderstiftung.de


Kreuzberger Kinderstiftung: Jugendprojekte in Griechenland

Die Kreuzberger Kinderstiftung fördert Projekte von und für Kinder und Jugendliche in Griechenland. Damit soll ein Beitrag geleistet werden, die Auswirkungen der wirtschaftlichen und sozialen Krisen auf die junge Bevölkerung abzumildern. Darüber hinaus ermöglicht die Stiftung Recherchereisen von Jugendlichen in das südosteuropäische Land. Förderfähig sind Projekte aus den Bereichen Bildung, Ausbildung, Jugendbeteiligung und interkultureller Dialog. Dabei steht die Partizipation junger Menschen an der Organisation der Projekte im Mittelpunkt.

Antragsfrist: Derzeit werden keine Anträge entgegengenommen           

Kontakt:
Felix Lorenzen
Tel.: 030 – 695 339 713
E-Mail: lorenzen@kreuzberger-kinderstiftung.de

Nähere Informationen: www.kreuzberger-kinderstiftung.de


Landesjugendring Berlin: Jung, geflüchtet, selbstbestimmt

Der Landesjugendring Berlin fördert laufend Angebote für junge Geflüchtete von Berliner Jugendverbänden, Jugendbildungsstätten und Migrant_innenjugendselbstorganisationen aus Mitteln des Landes Berlin – Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie. Ziel der Maßnahmen soll es sein, jungen Geflüchteten Angebote zur Freizeitgestaltung und zur Interessenvertretung zu machen sowie Bildungsmaßnahmen anzubieten. Junge Geflüchtete sollen so in Angebote der Jugend- und Jugendverbandsarbeit einbezogen werden.

Gefördert werden spezielle Maßnahmen der Jugend- und Jugendverbandsarbeit für junge Geflüchtete mit bis zu 5.000 Euro oder Teilnahmebeiträge und Übersetzungskosten für die Teilnahme junger Geflüchteter an anderen Maßnahmen (Kurse, Seminare, Ferienfreizeiten u.ä.) mit bis zu 350 Euro pro Teilnehmer*in. Anträge können laufend an den Landesjugendring gestellt werden.

Antragsfrist: spätestens 2 Wochen vor Maßnahmenbeginn

Kontakt:
Silke Rühmann
Tel.: 030 – 818 861 14
E-Mail: ruehmann@ljrberlin.de

Nähere Informationen: www.ljrberlin.de


Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung: Ideeninitiative „Kulturelle Vielfalt mit Musik“

Mit der Initiative „Kulturelle Vielfalt mit Musik“ fördert die Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung jedes Jahr mit 50.000 Euro bundesweit die Entwicklung und Umsetzung neuer Projektideen. Dabei geht es insbesondere um Projekte, die über Musik das Miteinander von Kindern und Jugendlichen verschiedener kultureller Herkunft stärken. Gezielt werden auch Projektinitiativen berücksichtigt, die sich in der Flüchtlingshilfe engagieren. Bewerben können sich Bildungseinrichtungen, Vereine und individuelle Akteuren mit gemeinnützigen Partnern gleichermaßen.

Antragsstart ist im Mai. Auf Basis der eingereichten Projektanträge entscheidet der Vorstand jedes Jahr im November über die mögliche Förderung der eingereichten Projekte und die Höhe der finanziellen Unterstützung. Bei einer Zusage sollte baldmöglichst, spätestens jedoch im Januar des Folgejahres, mit der Durchführung der Projekte begonnen werden. Projektabschluss soll spätestens im Mai des Folgejahres sein.

Antragsfrist: tba (Bewerbungen ab Mai 2018 möglich)

Kontakt:        
Nadine Sträter
Tel.: 05241 – 818 153 3
E-Mail: straeter@kultur-und-musikstiftung.de

Nähere Informationen: www.kultur-und-musikstiftung.de


PwC-Stiftung

Die Stiftung fördert bundesweit Projekte der ästhetischen Kulturbildung im Bereich der darstellenden und bildenden Kunst, der Musik und der Literatur sowie der Neuen Medien, und der werteorientierten Wirtschaftsbildung für Kinder und Jugendliche. Ein besonderer Förderschwerpunkt der Stiftung sind Projekte, die auf die Verbindung von kultureller und ökonomischer Bildung abzielen. Bewerben können sich gemeinnützige Organisationen sowie Kultur- und Bildungseinrichtungen, deren Projektvorhaben sich durch ihre Konzeption und Kreativität, ihren Inhalt und vernetzte Denkansätze oder neuartige Vermittlungsformen auszeichnen. Sie sollten sich zudem in die vorhandenen Strukturen des Bildungssystems einfügen, damit sie möglichst viele Kinder und Jugendliche erreichen. Durch handlungsorientierte und partizipative Ansätze sollen junge Menschen lernen, sich eine eigene Meinung zu bilden und sich mit ihrem Werteverständnis auseinanderzusetzen. Der Fokus liegt gezielt auf einer Breitenförderung, beispielsweise in Schulen oder außerschulischen Einrichtungen.

Antragsfrist: 15.03. & 15.09. jeden Jahres

Kontakt:
Tel.: 069 – 951 198 90
E-Mail: info@pwc-stiftung.de

Nähere Informationen: www.pwc-stiftung.de


Robert Bosch Stiftung: Miteinander, füreinander! Begegnungen mit Flüchtlingen gestalten

Die Robert Bosch Stiftung fördert im Rahmen des Programms „Miteinander, füreinander! Begegnungen mit Flüchtlingen gestalten“ Praxisprojekte, die Begegnungen auf Augenhöhe zwischen Geflüchteten und der lokalen Bevölkerung vor Ort initiieren. Die Herkunft und alle damit verbundenen möglichen Unterschiede geraten dabei in den Hintergrund, das Gemeinsame rückt in den Vordergrund: Mit vereinten Kräften stellen lokale Bevölkerung und Geflüchtete Projekte auf die Beine und profitieren von den gegenseitigen Stärken. So kann ein lebendiges Miteinander und Füreinander für den gesellschaftlichen Zusammenhalt entstehen.

Für eine Förderung bewerben können sich Initiativen und Projekte aus ganz Deutschland, die von der lokalen Bevölkerung und Flüchtlingen gemeinsam ausgeführt werden. Initiatoren oder Partner können Einrichtungen (z.B. Kultureinrichtungen), Gemeinden, Migrant*innenorganisationen, Geflüchteten(selbst)organisationen oder Vereine sein.

Es kann eine Förderung von 1.000 bis maximal 15.000 Euro beantragt werden. Die Mindestprojektlaufzeit beträgt drei Monate.

Antragsfrist: Bewerbungen sind voraussichtlich ab Frühjahr 2018 möglich

Kontakt:
Sara Genç
Tel.: 0711 – 460 841 59
E-Mail: sara.genc@bosch-stiftung.de

Nähere Informationen: www.bosch-stiftung.de


Sebastian Cobler Stiftung für Bürgerrechte

Die Sebastian Cobler Stiftung setzt sich ein für die Wahrung der verfassungsmäßig garantierten Grundrechte und für Gleichberechtigung und Toleranz. Sie fördert Projekte bundesweit. Ein Schwerpunkt liegt auf der Hilfe für politisch, rassisch, religiös Verfolgte, für Geflüchtete und Behinderte.

Antragsfrist: 30.04. & 30.09. jeden Jahres

Kontakt:        
Kerstin Reimers
Tel.: 069 – 69 869 360
E-Mail: info@sebastian-cobler-stiftung.de

Nähere Informationen: www.sebastian-cobler-stiftung.de


Stiftung Deutsche Jugendmarke e.V.

Die Sonder-Briefmarken „Für die Jugend“ werden jährlich vom Bundesfinanzministerium herausgegeben und der Zuschlagserlös aus dem Briefmarkenverkauf geht direkt an die Stiftung Deutsche Jugendmarke, die damit bisher mehr als 2000 Projekte mit über 200 Millionen Euro finanziert hat. Unterstützt werden Vorhaben anerkannter freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe mit überregionaler oder bundesweiter bzw. modellhafter und innovativer Bedeutung mit bis zu 200.000 Euro. Anträge können gestellt werden für innovative Projekte, Bauprojekte, Forschungsprojekte und Projekte mit bundesweiter/bundeszentraler Bedeutung. Die Auswahl der Projekte und Maßnahmen erfolgt durch die Mitgliederversammlung, die sich aus erfahrenen Praktikern der öffentlichen und freien Kinder- und Jugendhilfe zusammensetzt. In der Regel tagt die Mitgliederversammlung jährlich im Frühjahr und Herbst.

Antragsfrist: 19.03. & 24.09.2018 (Posteingang)

Kontakt:
Ina Pfeiffer
Tel.: 0228 – 959 581 1
E-Mail: i.pfeiffer@jugendmarke.de

Nähere Informationen: www.jugendmarke.de


Stiftung Mitarbeit: Starthilfeförderung

Die Stiftung vergibt Starthilfezuschüsse an kleinere lokale Organisationen mit geringen eigenen finanziellen und personellen Ressourcen sowie an neue Initiativen und Gruppen, die in den Bereichen Soziales, Politik, (Erwachsenen-)Bildung, Kultur, Umweltschutz, Gesundheit und Kommunales innovativ tätig sind. Wesentlich ist, dass beispielhaft aufgezeigt wird, wie Zusammenschlüsse von Menschen das Leben in unserer Gesellschaft mitbestimmen und mitgestalten können.

Antragsfrist: 26.02., 04.06., 03.09. & 05.11.2018

Kontakt:     
Corinna Asendorf
Tel.: 0228 – 604 242 7
E-Mail: asendorf@mitarbeit.de

Nähere Informationen: www.mitarbeit.de


Stiftung Mitarbeit: Werkstatt Vielfalt

„Werkstatt Vielfalt“ ist ein Programm der Robert Bosch Stiftung, durchgeführt von der Stiftung Mitarbeit. Gefördert werden Projekte, die lokal und stadtteilübergreifend sowie längerfristig (6 bis 24 Monate) angelegt sind. Inhaltlich kommen Projekte in Frage, die Begegnungen junger Menschen zwischen 8 und 27 Jahre untereinander oder mit anderen Menschen fördern, das Verständnis verschiedener gesellschaftlicher Gruppen füreinander vertiefen oder die aktive Teilhabe junger Menschen an ihrem Lebensumfeld unterstützen. Die Anträge können durch gemeinnützige Vereine, Initiativgruppen, Schulen, Universitäten, Quartiermanagements, städtische Jugendeinrichtungen, Sozialunternehmen, religiöse Vereinigungen oder Migrantenorganisationen gestellt werden. Dies ist auch in Kooperation mit Partnern möglich. Gefördert werden Projekte mit jeweils bis zu 7.000 Euro.

Antragsfrist: 15.03.2018

Kontakt:    
Timo Jasters und Björn Götz-Lappe
Tel.: 0228 – 604 24 -12/-17
E-Mail: goetz-lappe@mitarbeit.de und jaster@mitarbeit.de

Nähere Informationen: www.mitarbeit.de


Stiftung Pfefferwerk

Anliegen und Auftrag der Stiftung Pfefferwerk ist es, Projekte und Initiativen von gemeinnützigen Trägern in Berlin zu unterstützen, wenn ihre Aktivitäten und Vorhaben, für die sie finanzielle Unterstützung bei der Stiftung Pfefferwerk beantragen, in den Förderbereichen der Stiftung angesiedelt sind, durch die Projekte unmittelbar oder auch perspektivisch neue Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen werden und/oder sich dadurch die Chancen von benachteiligten Menschen auf einen Einstieg ins Erwerbsleben verbessern.

Bevorzugt gefördert werden Projekte, bei deren Realisierung mehrere Förderbereiche der Stiftung Pfefferwerk miteinander verknüpft sind, die einen Beitrag zu mehr Chancengleichheit für Benachteiligte leisten und/oder die Vielfalt im Gemeinwesen stärken. Wichtig ist , dass die Stiftung schwerpunktmäßig solche Vorhaben fördert, die einen arbeitsmarktlichen Effekt haben.

Die maximale Höhe eines ausgereichten Zuschusses beträgt 6.000 Euro pro Kalenderjahr. Die Förderung ist auf einen Zeitraum von maximal drei Jahren begrenzt.

Antragsfrist: Antragstellung ist laufend möglich

Kontakt:
Margitta Haertel
Tel.: 030 – 673 054 54
E-Mail: info@stpw.org

Nähere Informationen: www.stpw.org


Stiftung SPI / Jugend-Demokratiefonds Berlin: Förderbereich 2

Der Förderbereich 2 des Jugend-Demokratiefonds besteht aus Aktionsfonds zur Kinder- und Jugendbeteiligung in den Bezirken. Die Entscheidung über die Mittelvergabe wird durch einen freien oder öffentlichen Träger organisiert und verwaltet. Über die Verwendung der Fördermittel aus den bezirklichen Aktionsfonds entscheiden Kinder- und Jugendjurys in den jeweiligen Bezirken. Die Bezirke beteiligen sich an Organisation und Durchführung des Programms mit jeweils mindestens 10% der Fördersumme. Die zu fördernden Projekte sind überwiegend durch eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen (bestehend aus mehr als 3 Personen) selbst entwickelt und beantragt. Die Kinder und Jugendlichen führen das Projekt eigenständig mit den zur Verfügung gestellten Mitteln durch.

Antragsfristen & Kontakt variieren je nach Bezirk.

Aktuelle Termine und Ansprechpartner*innen in den Bezirken finden Sie unter www.stark-gemacht.de


weltwärts Begegnungen

Im Rahmen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im Juli 2016 eine neue Förderlinie aufgelegt. Sie ermöglicht Jugendgruppen aus Deutschland und Ländern des Südens, gemeinsame Projekte im gegenseitigen Austausch durchzuführen. So können junge Menschen die Weltgesellschaft aktiv und nachhaltig mitgestalten. Über die Förderlinie kann nicht nur der Jugendaustausch gefördert werden. Auch Maßnahmen zur Qualifizierung von Trägern und innovative Modellprojekte der internationalen Jugendarbeit stehen im Blickpunkt der Förderlinie.

Antragsfrist:
für Anträge bis 50.000 €: 30.03., 30.06., 30.09. & 31.12.2018
für Anträge über 50.000 €: 30.09.2018

Kontakt:
ENGAGEMENT GLOBAL
Koordinierungsstelle weltwärts
Tel.: 0800 – 188 718 8 oder: 0228 – 207 172 32
E-Mail: sekretariat@weltwaerts.de

Mehr Informationen: www.weltwaerts.de


Werner-Coenen-Stiftung zur Stärkung von Familien und Jugendlichen

Anliegen der Werner-Coenen-Stiftung ist die Qualifizierung und Weiterentwicklung von Angeboten der Jugendhilfe für Kinder und Jugendliche in Berlin. Es handelt sich um eine unselbständige (treuhänderische) Stiftung unter dem Dach der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin (jfsb). Mit den Erträgen aus dem Stiftungsvermögen werden innovative Ansätze und Strategien im Umfeld der erzieherischen Hilfen von gemeinnützigen Trägern der Jugendhilfe gefördert. Schwerpunkte sind erstens Kinderschutz und die Auflösung des Tabus zu Missbrauch und Misshandlung. Zentral ist zweitens die Stärkung und deutliche Einbindung von Bezugspersonen von Kindern und Jugendlichen, die in der Jugendhilfe betreut werden, auch im Sinne von Vermeidung und Verkürzung von erzieherischen Hilfen. Drittens gehören ins Profil der Stiftung Rechte und Pflichten für Eltern und junge Menschen in der Jugendhilfe – Einmischen, Aufklären, Beteiligen.

Gefördert werden zeitlich befristete Projekte mit einer Länge von 12 Monaten (ungeachtet des Jahreswechsels). Es können maximal 10.000 Euro beantragt werden. Fördermittel werden zweimal jährlich ausgeschrieben. 

Antragsfrist: 04.05.2018 

Kontakt:
Sabine Budde
Tel.: 030 – 284 701 912
E-Mail: budde@jfsb.de

Nähere Informationen: www.werner-coenen-stiftung.de


Wettbewerbe

Aktiv für Demokratie und Toleranz

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) schreibt jedes Jahr im Juli den Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ aus. Damit unterstützt das von der Bundesregierung gegründete BfDT zivilgesellschaftliche Aktivitäten im Bereich der praktischen Demokratie- und Toleranzförderung. Demokratie bedeutet, sich in die Angelegenheiten vor Ort einzumischen und beginnt z.B. in der Familie, in der Schule sowie in der Freizeit. Gewürdigt werden soll das Engagement von Einzelpersonen und Gruppen, die das Grundgesetz im Alltag auf kreative Weise mit Leben füllen. Die Gewinner*innen werden mit Geldpreisen in Höhe von 1.000 bis 5.000 Euro und einer verstärkten Präsenz in der Öffentlichkeit belohnt. Die Einreichungen für den Wettbewerb sind jährlich innerhalb der ausgeschriebenen Phase und unter Berücksichtigung der jeweiligen Schwerpunktthemen möglich.

Einreichungsfrist: tba

Kontakt:
Judith Bartsch
Tel.: 030 – 254 504 466
E-Mail: buendnis@bpb.bund.de

Nähere Informationen: www.buendnis-toleranz.de


Amadeu Antonio Preis

Der Amadeu Antonio Preis für kreatives Engagement für Menschenrechte – gegen Rassismus und Diskriminierung wurde anlässlich des 25. Todestags von Amadeu Antonio 2015 erstmalig vergeben. Alle zwei Jahre von der Stadt Eberswalde und der Amadeu Antonio Stiftung ausgelobt, würdigt er Kunstschaffende und Projekte, die sich gezielt mit künstlerischen Mitteln mit den Themen Rassismus, Menschenrechten, Migration und Flucht auseinandersetzen. Der Amadeu Antonio Preis wird von der Galeristin und Jugendkulturberaterin Ida Schildhauer mit einer Förderung und vom rbb als Medienpartner unterstützt.

Eingeladen zur Teilnahme sind Kunstschaffende und Projekte, die zwei Bedingungen erfüllen: Sie kommen aus dem künstlerischen oder soziokulturellen Bereich; dabei sind alle Genres willkommen, sei es Literatur, Musik, Film, Theater, Design und Bildende Kunst. Und sie greifen Inhalte rund um die Themen Rassismus, Flucht, Migration und Diversität auf, um diese in künstlerischer Weise zur Sprache zu bringen.

Der Hauptpreis ist mit 3.000 Euro dotiert, zwei weitere Gewinner*innen erhalten je 1.000 Euro. Die Preise werden im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung verliehen.

Einreichungsfrist: tba

Kontakt:
Britta Kollberg
Telefon 030 – 240 886 17
E-Mail: britta.kollberg@amadeu-antonio-stiftung.de

Nähere Informationen: www.amadeu-antonio-preis.de/


Dieter Baacke Preis

Mit dem Dieter-Baacke-Preis zeichnen die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend beispielhafte Projekte der Bildungs-, Sozial- und Kulturarbeit aus. Ziel ist es, herausragende medienpädagogische Projekte und Methoden zu würdigen und bekannt zu machen, die Kindern, Jugendlichen und Familien einen kreativen, kritischen Umgang mit Medien vermitteln und ihre Medienkompetenz fördern.

Der Preis wird in sechs Kategorien vergeben, die mit jeweils 2.000 Euro dotiert sind:

  • Projekte von und mit Kindern (0 bis 13 Jahre)
  • Projekte von und mit Jugendlichen (14 bis 18 Jahre)
  • Interkulturelle/internationale Projekte
  • Intergenerative/integrative Projekte
  • Projekte mit besonderen Netzwerkcharakter
  • Sonderpreis 2018 zum Thema „Kinderrechte in der digitalen Welt“

Einreichungsfrist: 31.07.2018

Kontakt
Tel.: 0521 – 677 88
gmk@medienpaed.de

Nähere Informationen: www.dieter-baacke-preis.de


Kinder zum Olymp!

Jedes Jahr schreibt die Bildungsinitiative Kinder zum Olymp! unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten einen von der Deutsche Bank Stiftung geförderten deutschlandweiten Wettbewerb aus. Ausgelobt wird DER OLYMP – Zukunftspreis für Kulturbildung. Es geht um die Weiterentwicklung der Kooperation zwischen Kultur und Schule. Einzelprojekte eignen sich nur bedingt dazu, einen nachhaltigen Zugang zu Kunst und Kultur zu schaffen. Ziel muss es deshalb sein, über ganzheitliche Programme und Modelle langfristig Strukturen für kulturelle Bildung zu schaffen. Das können zum Beispiel Kultureinrichtungen und Künstler mit ihren Schulkooperationen oder Schulen mit kulturellem Profil sein.

Einreichungsfrist: 31.12.2017 – 01.03.2018

Kontakt:
Dr. Margarete Schweizer
Tel.: 030 – 893 635 18
ms@kulturstiftung.de

Nähere Informationen: www.kulturstiftung.de


MIXED UP. Bundeswettbewerb für kulturelle Bildungslandschaften

Bewerben können sich Teams aus allgemeinbildenden Schulen bzw. Kindertageseinrichtungen und aus Kultur- oder Jugendarbeit (z. B. Einrichtungen der kulturellen Kinder- und Jugendbildung, Künstler*innen, Vereine) in Deutschland, die gemeinsam kulturelle Bildungsprojekte für Kinder und Jugendliche* umsetzen und dadurch kulturelle Teilhabemöglichkeiten schaffen.

Ziele des Wettbewerbs:
  • die Zusammenarbeit zwischen Jugendarbeit, Kultur und Bildung (Schulen und Kindertageseinrichtungen) fördern und die Potenziale von Kooperationen sichtbar machen.
  • Die jugendpolitische Bedeutung Kultureller Bildung für Partizipation von und Freiräume für Kinder(n) und Jugendliche(n)* hervorheben.
  • Kinder und Jugendliche* mit Kunst und Kultur in ihren Bildungprozessen, ihrer Persönlichkeitsentwicklung und ihrem Kompetenzerwerb unterstützen.
  • Kulturelle Teilhabemöglichkeiten an Musik, Spiel, Theater, Tanz, Rhythmik, bildnerischem Gestalten, Literatur, Medien und Zirkus erweitern.

Prämiert werden modellhafte Kooperationen, die den Zielen entsprechende Kriterien erfüllen.

Der Wettbewerb wird ausgelobt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung.

Einreichungsfrist: 15.05.2018

Kontakt:
Kristin Crummenerl
Tel.: 02191 – 794 394
info@mixed-up-wettbewerb.de

Nähere Informationen: www.mixed-up-wettbewerb.de


netzwerk junge ohren e.V.: JUNGE OHREN PREIS

Der JUNGE OHREN PREIS prämiert herausragende Vermittlungsprogramme und würdigt Musikvermittler_innen für ihre beispielhafte Arbeit. Ziel ist es, ein Zeichen zu setzen für offene Ohren und offene Musikkulturen und Musikprofis aus dem gesamten deutschsprachigen Raum ein junges Forum zur Vorstellung ihrer Konzepte zu bieten. Der Preis wir in zwei Kategorien vergeben:

Programm:
In der Kategorie „Programm“ werden beispielhafte und konsistente Vermittlungsarbeit von Ensembles, Orchestern, Bühnen, Festivals und anderen (auch freien) Institutionen des aktiven Musiklebens ausgezeichnet, vor allem dafür, dass sie Musikvermittlung als selbstverständlichen Bestandteil ihrer Arbeit begreifen, der profilgebend für ihre Institution wirkt.

Exzellenz:
In der Kategorie „Exzellenz“ werden herausragende Persönlichkeiten der Musikvermittlung gewürdigt, die mit ihrer Arbeit beispielgebend sind und dem (klassischen) Musikleben innovative Akzente verleihen.

Für die Preisträger_innen der beiden Kategorien ist ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 10.000 Euro ausgelobt.

Einreichungsfrist: tba

Kontakt:
Julia Seitz
Tel.: 030 – 530 029 45
E-Mail: j.seitz@jungeohren.de

Nähere Informationen: www.jungeohrenpreis.de


Kultur macht stark

Eine Übersicht fördernder Verbände und Initiativen im Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ mit einer Kurzbeschreibung der Konzepte sowie den aktuellen Antragsfristen finden Sie im Bereich Kultur macht stark!


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Kulturförderpunkt Berlin. Der Kulturförderpunkt ist Anlaufstelle für Künstler_innen und Kulturakteur_innen in Berlin. Er unterstützt und berät diese, Drittmittel für Projekte zu finden, insbesondere bei EU-Projekten. Die Webseite bietet ein breites Angebot an Hilfestellungen zu antragsrelevanten Fragen und eine umfangreiche Datenbank mit möglichen Förderinstitutionen, deren Förderschwerpunkten und -bedingungen. Kostenlose persönliche Beratungsangebote geben eine Orientierung in der breiten Förderlandschaft. Zusätzlich werden regelmäßig Informationsveranstaltungen zu unterschiedlichen Themen rund um die Kulturförderung organisiert. Der Kulturförderpunkt Berlin ist ein Projekt der Kulturprojekte Berlin GmbH und wurde mit Unterstützung der Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) eingerichtet.

Kubinaut – Navigation Kulturelle Bildung. Wenn Sie sich oder Ihre Institution, ein Projekt oder eine Veranstaltung präsentieren und vernetzen möchten, nutzen Sie die Webplattform Kubinaut. Hier können Sie in eigenen Profilen Ihre Arbeit darstellen, oder sich über Neuigkeiten aus der Berliner Kulturellen Bildung und aktuelle Themen informieren. Lassen Sie sich von den anderen Communitymitgliedern für Ihr nächstes Projekt inspirieren und finden Sie passende Kooperationspartner und -partnerinnen. Im Bereich Termine finden Sie aktuelle Ausschreibungen, Wettbewerbe und Antragsfristen. www.kubinaut.de

Förderratgeber. Die Publikation Förderratgeber enthält gebündelte Informationen zu Fördermöglichkeiten und Antragstellung. Das Team des Förderratgebers führt außerdem Seminare und Fortbildungen zu den Themen Fundraising, Organisationsentwicklung, Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation durch. Weitere Informationen hier.