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Infoveranstaltung 03. April 2017 // Fördermittelprogramme 

Bei der Infoveranstaltung des InfoPoints Kulturelle Bildung stellen insgesamt fünf potenzielle Fördermittelgeber*innen ihre Förderprogramme für das Arbeitsfeld der Kulturellen Bildung vor.

Nach einer kurzen Vorstellung der verschiedenen Programme, haben Sie die Möglichkeit in Arbeitsgruppen mit den Referentinnen und Referenten ins Gespräch zu kommen, Fragen zur Antragstellung zu klären und mit den Teilnehmenden in den Erfahrungsaustausch zu gehen.

Der Schwerpunkt bei dieser Veranstaltung liegt auf den Förderprogrammen von Stiftungen. Begrüßen dürfen wir hierfür:

  • Maximilian Kirstein, Amadeu Antonio Stiftung informiert über die Förderung von Projekten und Initiativen, die sich für eine demokratische Zivilgesellschaft einsetzen und sich aktiv mit den Themen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus beschäftigen
  • Sarah Schaaf, Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung beantwortet Fragen zur laufenden Ausschreibung Fördersäule 1 – Innovative Projekte bei der Kooperationsprojekte mit einer Fördersumme zwischen 3.001 € und 20.000 € gefördert werde können
  • Claudia Linsel, Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband Gesamtverband e.V. stellt die Fördermöglichkeiten von „Ich bin HIER! Willkommen“ vor für junge Erwachsene mit Fluchterfahrung zwischen 18 und 26 Jahren
  • Sabine Budde, Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin präsentiert das Stiftungsbüro und die damit verbundenen Fördermöglichkeiten
  • Nadine Sträter, Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung gibt Auskunft zur Fördertätigkeit ihrer jährlichen „Ideeninitiative ‚Kulturelle Vielfalt mit Musik‘“ für neue Projektideen, die das Miteinander von Kindern und Jugendlichen verschiedener kultureller Herkunft unterstützt

Das vollständige Programm: PDF zum Download

Eine Teilnahme ist kostenfrei. Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt, wir bitten um eine rechtzeitige Anmeldung. Zur Anmeldung 

Wo? Kirschkern e.V. // Obentrautstraße 57, 10963 Berlin-Kreuzberg
Wann? 03.04.2017 // ab 10:00 Uhr


Aktuelle Antragsfristen

Um Sie bei der Suche nach dem passenden Förderprogramm zu unterstützen, stellt der InfoPoint Kulturelle Bildung regelmäßig eine Übersicht über Fördermöglichkeiten im Rahmen von Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung (2013-2017), Kultur macht stark PLUS für junge geflüchtete Erwachsene und weitere Fördermöglichkeiten im Rahmen von Stiftungen, Fonds und Lotterien sowie Wettbewerben zusammen:

Broschüre mit Kurzbeschreibungen zu potenziellen Fördermittelprogrammen (Stand: 09.11.2016)

Liste mit Antragsfristen (Stand: März 2017)

Das Bundesprogramm Kultur macht stark Bündnisse für Bildung läuft 2017 aus. Die Antragsstellung ist inzwischen nur noch bei einigen Programmpartnern möglich:

Übersicht verbleibende Mittel im Rahmen von Kultur macht stark bis einschließlich 2017. (Stand: 11.01.2017)

Das Programm wird ab 2018 fortgesetzt. Wir halten Sie hier und in unseren Veranstaltungen über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden.

Ausschreibungen, Wettbewerbe und Antragsfristen finden Sie auf Kubinaut.


Praxisworkshop: Nachhaltigkeit von kulturellen Bildungsprojekten am 29.–30.03.2017 in Wolfenbüttel

Der Qualitätsverbund „Kultur macht stark“ lädt am 3. März 2017 zum Praxisworkshop unter dem Thema „Nachhaltigkeit von kulturellen Bildungsprojekten“ nach Wolfenbüttel ein.

Der Qualitätsverbund „Kultur macht stark“ in Trägerschaft der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW und der Bundesakademie Wolfenbüttel unterstützt die fachpädagogische Qualitätsentwicklung von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“.

In Praxisworkshops und Regionalkonferenzen erfahren Fachkräfte des Förderprogramms „Kultur macht stark“ (Haupt- und Ehrenamtliche und Honorarkräfte) Neues über spezifische Methoden und erhalten Anregungen für ihre Arbeit in den Bündnissen.

Multiplikatoren/innen, die zum Beispiel im Rahmen von beratenden oder vernetzenden Tätigkeiten indirekt mit „Kultur macht stark“ befasst sind, zum Beispiel in beratender Tätigkeit oder auf übergeordneter-fachlicher Ebene (in Kulturämtern etc.) sind angesprochen. Die Veranstaltung richtet sich aber auch prinzipiell an Fachkräfte der Kulturellen Bildung und der Jugendarbeit.

Weitere Informationen: Programm und Anmeldung

Anmeldeschluss: 01.03.2017


Informationsveranstaltung des Paritätischen Bildungswerk Bundesverband e.V. am 10. März 2017 in Frankfurt a. Main

Seit August 2016 wurde das Förderprogramm „Kultur macht stark“ mit einer neuen Förderrichtlinie für Geflüchtete ab 18 bis 26 Jahren erweitert. Das Paritätische Bildungswerk Bundesverband e.V. hat hierfür das Programm Frauen iD ausschließlich für geflüchtete Frauen ins Leben gerufen. Dieses möchten sie Ihnen an Ihrem Fachtag vorstellen sowie über die Fortsetzung von JEP im Rahmen von „Kultur macht stark“ ab 2018 bis 2022 informieren. Darüber hinaus gibt es Raum zum Erfahrungsaustausch und Fragen zu administrativen und inhaltlichen Anforderungen in den laufenden Projekten beider Programme im Abgleich zur tatsächlichen Umsetzung.

Das Programm finden Sie hier: http://www.pb-paritaet.de/veranstaltungen/fobi2017/800_KMS_frauen_id.htm

Anmeldeschluss: 24.02.2017 Bitte beachten Sie: die Anzahl der Plätze ist begrenzt !


Berliner Projektfonds um 750.000 Euro für Projekte von und mit Geflüchteten erhöht

Auf Initiative von Bildungssenatorin Sandra Scheeres und Kultursenator Dr. Klaus Lederer wurde der Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung um 750.000 € erhöht. Auf der konstituierenden Beiratssitzung für den Projektfonds Kulturelle Bildung am Mittwoch unterstrichen die Vertreterinnen und Vertreter beider Ressorts die Bedeutung von kultureller Bildung für die Partizipation von Geflüchteten an der Berliner Stadtgesellschaft. Bereits im vergangenen Jahr wurde der Sockelbetrag von 2 Mio. € auf 2,5 Mio. € mit Sondermitteln erhöht. 2017 stehen nun erstmals 2,75 Mio. € zur Verfügung.

Bildungssenatorin Sandra Scheeres: „Mit den Sondermitteln konnten im vergangenen Jahr innovative und partizipative kulturelle Projekte von und mit Geflüchteten gefördert werden. Das wollen wir auch in diesem Jahr fortführen. Besondere Berücksichtigung finden Projekte, die der strukturellen Benachteiligung von Menschen mit Migrations- oder Fluchterfahrung Rechnung tragen. Durch die höhere Aufstockung im Jahr 2017 können sowohl mehr stadtweite als auch mehr kiezbezogene Projekte bewilligt werden.“

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Sozialen Zusammenhalt künstlerisch gestalten
Fond Soziokultur fördert Kulturprojekte mit 535.000 Euro

Soziokultur als Seismograph für gesellschaftliche Veränderungen: Diese Erkenntnis prägte die Vergabesitzung des Kuratoriums des Fonds Soziokultur für das erste Halbjahr 2017 am 12./13. Januar in Bonn. Es galt, aus insgesamt 321 vorliegenden Anträgen, die das Bedürfnis nach neuer Orientierung in einer globalisierten Welt offenbarten, die besten auszuwählen. Positiv beschieden wurden schließlich 45 Projektvorhaben zu den unterschiedlichsten soziokulturellen Themenfeldern.

Auf die Suche nach Heimat begibt sich z.B. der Verein Black Dog – Jugend- und Medienbildung aus Waldkirch, der mit Jugendlichen unterschiedlichster Herkunft, Kultur und Religion einen Film plant, der diesem „Kampfbegriff der Rechten“ eine demokratische Alternative gegenüberstellt. Das Theater der Nacht aus Northeim widmet sich den Strukturproblemen der niedersächsischen Kreisstadt und legt mit künstlerischen Aktionen brachliegende urbane Potenziale frei, die „Die versunkene Stadt“ aus ihrer Lethargie befreien können. Das Projekt „From A to Be“ der Schwankhalle Bremen schließlich erstellt eine akustische Landkarte der Region aus den Gesprächen mit Fahrgästen in einem als Tonstudio ausgestatteten Auto.

Wie ein roter Faden zieht sich zudem das Thema kulturelle Vielfalt durch die Projektvorhaben. Beim „Migrating Museum“ von zeitraumexit e.V. geht es darum, 160 Objekte aus der Mannheimer Liste der Weltkulturen, die die ethnische Diversität der Stadt widerspiegeln, nicht nur auszustellen, sondern auch sinnlich erfahrbar zu machen. Die Bürgerinitiative Raschplatz aus Hannover widmet sich mit „Carte blanche“ grundlegenden Problemen des Alters und entwickelt neue kulturelle Bilder für einen selbstbestimmten Lebensabend. Und das theater morgenstern aus Berlin inszeniert im Stadtteil Friedenau mit „KopfSPRUNG“ eine künstlerische Gegenwelt, „einen innovativen neuen Kiez, in dem Platz ist für alle“.

„Soziokultur ist ein Medium zur Gestaltung einer demokratischen Gesellschaft. Sie zeigt Wege auf, wie durch künstlerische Auseinandersetzung mit den Lebenswirklichkeiten der Menschen neue Gemeinschaft gestiftet werden kann“, meinte resümierend die Kuratoriumsvorsitzende Brigitte Schorn. „In dieser Hinsicht wirkt sie mit den Mitteln der Kunst solidarisierend in einer auseinanderdriftenden Gesellschaft.“

Der Fonds Soziokultur ist ein gemeinnütziger Verein, dem sieben Bundesverbände aus der soziokulturellen Arbeit angehören. Seit 1988 fördert er Projekte, in denen Menschen zur aktiven Teilnahme am kulturellen und gesellschaftlichen Leben ermutigt werden. Die Projekte sollen Modellcharakter haben und für andere soziokulturelle Initiativen und Einrichtungen qualitative Maßstäbe setzen. Die Haushaltsmittel werden von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien bereitgestellt.

Im März dieses Jahres gibt es eine neue Chance für Aktive in der Soziokultur. Dann schreibt der Fonds die Mittel für Projekte aus, die im zweiten Halbjahr 2017 beginnen oder realisiert werden.

Stichtag zur Abgabe der Anträge ist der 2. Mai 2017.

Nähere Infos unter www.fonds-soziokultur.de


Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung (2018 bis 2022)

„Kultur macht stark“ wird 2018 fortgesetzt. Bewerbungen um eine Förderung als Programmpartner sind ab sofort möglich.

Mehr Chancengerechtigkeit durch gute Bildung bleibt eine der zentralen gesellschaftlichen Aufgaben der nächsten Jahre. „Kultur macht stark“ soll dabei auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Ab sofort können sich bundesweit aufgestellte Einrichtungen mit ihren Ideen zu kulturellen Bildungsangeboten für Kinder und Jugendliche bewerben, um das Programm ab 2018 in die Fläche zu tragen.

Auch in Zukunft wird „Kultur macht stark“ mit Programmpartnern umgesetzt. Diese agieren entweder als „Förderer“ und leiten Fördermittel an lokale Akteure weiter, oder sie sind als „Initiative“ selbst verantwortlich für die Durchführung der lokalen Angebote. Interessierte Einrichtungen können sich bis zum 31. März 2017 mit Projektskizzen bewerben. Aufgefordert zur Bewerbung sind bundesweit tätige Einrichtungen mit Kompetenzen und Erfahrung in der kulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen.

Auch ab 2018 gilt: Zielgruppe der Bildungsangebote sind drei- bis 18-jährige Kinder und Jugendliche aus Verhältnissen, die den Zugang zu Bildung erschweren. Die Angebote werden von Bündnissen mit mindestens drei lokalen Partnern durchgeführt. Dabei steht die gesamte Bandbreite der kulturellen Bildung offen – von der Alltagskultur und Architektur über die Literatur und die Musik bis hin zum Theater und Zirkus.

Weitere Informationen und Unterlagen für die Bewerbung erhalten Sie hier

Hinweis: Eine Antragstellung lokaler Bündnisse zur Förderung von Bildungsangeboten, die über 2017 hinaus stattfinden sollen, ist derzeit nicht möglich! Nach Auswahl der zukünftigen Programmpartner werden an dieser Stelle ab Herbst 2017 Informationen zu Fördermöglichkeiten ab 2018 veröffentlicht.


„Kultur macht stark plus“: Kulturelle Bildung für junge erwachsene Geflüchtete

Das BMBF fördert lokale Maßnahmen der kulturellen Bildung für junge erwachsene Geflüchtete bis 26 Jahre im Rahmen von Bündnissen für Bildung.

Bundesweit tätige Verbände und Initiativen haben sich mit Konzepten als Programmpartner beworben. Acht Konzepte wurden ausgewählt und die folgenden Bewerber zur Antragstellung aufgefordert:

Die Veröffentlichung der neuen Sonderprogramme erfolgt nach und nach im August. Sobald es Neuigkeiten gibt, finden Sie sie hier!


120416_Logo_Buendnisse_fuer_Bildung„Kultur macht stark“ wird ab 2018 fortgesetzt!

„Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ geht nach 2017 in einer zweiten Förderperiode weiter. Das sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka am 6. April 2016 auf einer Konferenz des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Berlin.

Prof. Dr. Gerd Taube, Vorsitzender der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ), sagte: „Die Fortführung von ‚Kultur macht stark‘ ist ein wichtiges und überaus positives Signal der Bundesbildungspolitik zum richtigen Zeitpunkt! Kinder und Jugendliche brauchen vielfältige Begegnungsmöglichkeiten und Bildungsangebote mit Kunst und Kultur, um ihre Persönlichkeit zu stärken. Nicht zuletzt die Programmevaluation hat gezeigt, dass die inklusiven Konzepte und die Flächenkompetenz der Praxis Kultureller Bildung ein wichtiges gesellschaftspolitisches Potenzial sind. Nun bietet sich die Chance, das Programm ausgehend von seinen erfolgreichen Impulsen weiterzuentwickeln, um mit der neuen Förderrichtlinie seine Wirkungskraft zu verstärken. Deshalb freut es mich sehr, dass die zivilgesellschaftlich organisierten Verbände und Initiativen auch bei der Neuauflage des Programms mit der Umsetzung betraut werden sollen und das BMBF den bewährten Dialog mit den Programmpartnern weiterführen wird.“

Das BMBF hat außerdem bekanntgegeben, dass innerhalb des aktuellen Förderzeitraums von „Kultur macht stark“ 5 Millionen Euro zusätzlich für Projekte Kultureller Bildung mit Geflüchteten bis 26 Jahre zur Verfügung gestellt werden.

Förderinteressierte, bundesweite Verbände und Initiativen sind aufgerufen, sich bis 09. Mai 2016 als Programmpartner zu bewerben.

Als Programmpartner entwickeln sie Maßnahmen entsprechend der Förderrichtlinien, mit denen Bündnisse für Bildung gefördert werden können. Zu einer Antragstellung sind insbesondere die Programmpartner in „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ aufgefordert, es können aber auch Förderinteressierte, die bisher keine Mittel aus „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ erhalten haben ein Konzept vorlegen.

Nach der Auswahl der Programmpartner, können sich die Bündnisse ab Sommer 2016 mit ihrer Projektidee bei den Programmpartnern auf eine Förderung im Rahmen von „Kultur macht stark“ bewerben.

Die genauen Förderrichtlinien und Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie hier: http://www.buendnisse-fuer-bildung.de/de/foerderrichtlinie-erwachsene-fluechtlinge-753.php


Rückblick: InfoPoint Veranstaltung am 14.03.16

Am 14. März von 10:00 bis 13:00 fand die erste InfoPoint-Veranstaltung für 2016 in den Räumen des Kirschkern e.V. in der Obentrautstraße 57 in Berlin-Kreuzberg statt.

Insgesamt stellten vier Referentinnen und Referenten ihre Förderprogramme für das Arbeitsfeld der Kulturellen Bildung vor. Darüber hinaus bot der InfoPoint eine allgemeine Beratung an.

Nach einer kurzen Vorstellung der verschiedenen Programme, hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit in Arbeitsgruppen mit den Referentinnen und Referenten ins Gespräch zu kommen, Fragen zur Antragstellung zu klären und mit den anderen Teilnehmenden in den Erfahrungsaustausch zu gehen.

Da die aktuelle Ausschreibung von „Künste öffnen Welten“ die letzte Ausschreibungsrunde ist, haben wir uns besonders gefreut, dass die BKJ an der Veranstaltung teilgenommen und ihr Programm „Künste öffenen Welten“ vorgestellt hat. Außerdem mit dabei waren diesmal: Die Bundesvereinigung soziokultureller Zentren e.V. mit dem Programm „Jugend ins Zentrum“ und der Paritätische Bildungswerk Bundesverband mit „JEP – Jugend engagiert“, sowie der Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung, der kürzlich um 500.000 Euro für Projekte mit Geflüchteten aufgestockt wurde.

Den Ablaufplan finden Sie hier archiviert: infopoint_va_20160314

Wir bedanken uns bei allen Referierenden und Teilnehmenden für die freundliche und produktive Atmosphäre, den informativen Austausch und einen gelungen Auftakt ins Förderjahr 2016.

Ihre LKJ Berlin


Rückblick auf die Infoveranstaltung vom 12. Oktober 2015

Der InfoPoint Kulturelle Bildung veranstaltete am 12. Oktober in den Räumlichkeiten von Kirschkern e.V. seine dritte Infoveranstaltung in diesem Jahr.

In einem Plenarbeitrag zum Thema „Projektmanagement in Bildungsbündnissen“ ging Joachim Recht, vom Jugendfunkhaus Berlin-Lichtenberg, der Frage nach: Wie müssen Projekte – und Anträge – konzipiert sein, dass sie funktionieren und Veränderungen bewirken? In diesem Vortrag wurde gezeigt, wie die Entwicklung von Bündnissen, die Planung, Finanzierung, Organisation, Steuerung und Auswertung erfolgen sollte, um Ideen und Konzepte nachhaltig umzusetzen.

Im Anschluss konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in zwei Gesprächsrunden Projektmanagement- und Finanzprofis Ihre Fragen stellen. Infos zu aktuellen Fördermöglichkeiten und der fachliche Austausch waren Inhalte der Arbeitsgruppen. Jeder Teilnehmer hatte die Möglichkeit an zwei Arbeitsgruppen teilzunehmen.

  • Joachim Recht, Jugendfunkhaus Lichtenbergstand für alle Fragen rund um die Arbeit in interkulturellen, medialen und erlebnispädagogischen Projekten zur Verfügung.
  • Laura Seifert, Kulturförderpunktbeantwortete Fragen zu den Beratungsangeboten des Kulturförderpunktes mit dem Schwerpunkt Kulturförderung der Europäischen Union.
  • Claudia Keul, Deutsches Kinderhilfswerkgab Auskunft zur Fördertätigkeit des Deutschen Kinderhilfswerkes in der Kinder- und Jugendarbeit.
  • Bernd Gabler, Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlinstellte das Förderprogramm „Stark gemacht! – Jugend nimmt Einfluss“ der Jugend- und Familienstiftung vor.
  • Daniel Bulski, Aktion Menschinformierte zur Projektförderung in der Kinder- und Jugendhilfe bei der Aktion Mensch, der größten privaten Förderorganisation in Deutschland.

Wir danken allen Beteiligten und Anwesenden, die zum Gelingen einer lebendigen Veranstaltung beigetragen haben.


Franz-Bobzien-Preis

Der Franz-Bobzien-Preis wird von der Stadt Oranienburg und der Gedenkstätte Sachsenhausen zum vierten Mal vergeben. Schirmherr ist der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Dr. Dietmar Woidke.

Mit der Auszeichnung werden Projekte in Brandenburg und Berlin gewürdigt, die zur Stärkung von Demokratie und Toleranz beitragen. Besondere Beachtung erfahren Projekte, die sich mit der Aufarbeitung des Nationalsozialismus in Deutschland auseinandersetzen und damit ein Zeichen gegen Rassismus und rechte Gewalt in unserer heutigen Gesellschaft setzen. Bewerben können sich Schulen, Vereine, sonstige Bildungseinrichtungen, Initiativen und Einzelpersonen. Das Preisgeld beträgt 3 000 Euro. Die Zweit- und Drittplatzierten erhalten attraktive Sachpreise.

Auf www.bobzienpreis.oranienburg.de können Sie noch einmal alle Informationen zur Auszeichnung nachlesen.


Innovationsförderung im MIZ-Babelsberg

Förderprogramm für crossmediale Projekte und Innovationen zwischen Radio, TV und Online-Medien

Mit der Innovationsförderung für Studierende, Start-ups und Medienprofis fördert das MIZ-Babelsberg mehrmals im Jahr die Entwicklung und Umsetzung von innovativen audiovisuellen bzw. crossmedialen Medienprojekten zwischen Radio, TV und Online.

Neben der finanziellen Förderung bietet das MIZ-Babelsberg projektbezogene individuelle Beratung sowie Coachings zu aktuellen Trends, inhaltlichen Innovationen und neuen Digitaltechnologien. Der Schwerpunkt des Trainings liegt dabei auf der Optimierung, Umsetzung und Qualitätssteigerung der Förderprojekte.

Förderprogramme im Überblick


Der Paritätische Gesamtverband
fördert/e seit 2013 über 235 lokale Bündnisse für Bildung in 15 Bundesländern. Allein in 2015 sollen damit über 3.000 Kinder und Jugendliche erreicht werden.

Dabei sind zum Beispiel:

  • die Erarbeitung einer Kinderoper – vom Drehbuch über den Bau und die Gestaltung des Bühnenbildes, die Proben bis zur Aufführung
  • Trommel- und Rapworkshops
  • Masken- und Schwarzlichttheater
  • Tanzperformances
  • Streetart
  • Puppenbau und Puppenspiel
  • Töpfern, Malen, Basteln, Fotografieren
  • Arbeiten mit Naturmaterialien uvm.

Bitte beachten Sie die aktuellen Antragsfristen:

  • Maßnahmebeginn 1. März 2016 oder später
    Antragstellung bis spätestens 11. Dezember 2015
  • Maßnahmebeginn 20. Juni 2016 oder später
    Antragstellung bis spätestens 8. April 2016
  • Maßnahmebeginn 1. Oktober 2016 oder später
    Antragstellung bis spätestens 29. Juli 2016
  • Maßnahmebeginn 1. Januar 2017 oder später
    Antragstellung bis spätestens 7. Oktober 2016

Für die telefonische Beratung stehen Ihnen die Kolleginnen unter der Telefonnummer 030-24636-326 zu folgenden Zeiten zur Verfügung:

Montag: keine Beratung
Dienstag: 9.00 – 12.00 sowie 14.00 – 16.00 Uhr
Mittwoch: 9.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag: 9.00 – 12.00 sowie 14.00 – 16.00 Uhr
Freitag: 9.00 – 12.00 Uhr


Ideenwettbewerb für europäische Bürger

On y va – auf geht’s – let’s go!

Sie arbeiten in einem deutsch-französischen Tandem und möchten Ihre Zusammenarbeit um einen dritten europäischen Partner erweitern?

Sie leben in einem EU-Land und möchten mit deutschen und französischen Partnern eine Projektidee realisieren?

Sie suchen Fördermöglichkeiten für Ihr transnationales, unkonventionelles und gemeinnütziges Projekt?

Sie möchten darüber abstimmen, welche Projekte gefördert werden?

Dann sind Sie genau richtig bei dem Ideenwettbewerb „On y va – auf geht’s – let’s go!“

Informationen zu den Teilnahmebedingungen finden Sie HIER.

Mit Ihren Partnern bewerben Sie sich HIER.


STEP beyond-Reisestipendien der European Cultural Foundation

Die European Cultural Foundation (ECF) unterstützt mit dem ECF STEP Beyond Travel Grant junge Künstler und Kulturschaffende unter 35 Jahren mit bis zu 700 Euro bei der Umsetzung ihrer grenzüberschreitenden Projektideen.

Gefördert werden Reisen zwischen EU-Mitgliedstaaten und EU-Nachbarländern, die dem Gedanken- und Erfahrungsaustausch sowie der Zusammenarbeit zwischen Kulturschaffenden dienen. Die Förderung ist offen für alle Kultursparten. Anträge sollten bis spätestens 60 Tage vor dem geplantem Reiseantritt  eingereicht werden. –> www.culturalfoundation.eu/step-beyond/

 


Informations- und Fördermöglichkeiten
für Projekte mit Migranten/Migrantinnen und Flüchtlingen

Die Lebenssituation geflüchteter Kinder, Jugendlicher und ihrer Familien in Deutschland kann sehr unterschiedlich sein. Je nach rechtlichem Status sind unterschiedliche Institutionen und Behörden zuständig. Zudem gibt es zahlreiche Initiativen und Organisationen, die sich engagieren. Wie kommen wir in Kontakt mit Flüchtlingen? Welche Art von Projekten ist sinnvoll? Welche Chancen und welche Herausforderungen bieten Projekte mit jungen Geflüchteten? Welche Potenziale hat Kulturelle Bildung bei der Integration von Flüchtlingen? Wo finde ich Beratung zum Thema? Wo finde ich Fördermöglichkeiten? Das Projekt InfoPoint Kulturelle Bildung der LKJ Berlin e.V. stellt Ihnen im Folgenden verschiedene Informations- und Fördermöglichkeiten zum Thema zur Verfügung. Wir erheben dabei nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, sondern wollen lediglich Anregung und Hinweise geben.

Informations- und Fördermöglichkeiten (in alphabetischer Reihenfolge)


Förderung von Angeboten für junge Geflüchtete in der Jugendverbandsarbeit

Der Landesjugendring Berlin fördert im Jahr 2015 aus Mitteln der Stiftung Demokratische Jugend Maßnahmen von Berliner Jugendverbänden, Jugendbildungsstätten und anderen Trägern der freien Jugendhilfe mit jungen Geflüchteten.

Die Zahl von Menschen, die vor dem Hintergrund aktueller politischer Konflikte und ökonomischer Krisen als Geflüchtete in Berlin leben, nimmt seit etwa einem Jahr stark zu. Darunter sind sowohl unbegleitete Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene als auch solche, die mit ihren Familien Berlin erreicht haben.

Berlin steht vor der Herausforderung, angemessene Unterkünfte, Lebens- und Gesundheitsbedingungen für Geflüchtete bereitzustellen. Neben den politisch Verantwortlichen ist auch die Zivilgesellschaft aufgefordert, Geflüchteten ein menschenwürdiges Leben in Berlin zu ermöglichen.

Jugendverbände, Migrant_innenjugendselbstorganisationen und Jugendbildungsstätten sind zivilgesellschaftliche Akteure, die auch Geflüchteten Angebote zur Freizeitgestaltung und Interessenvertretung machen. Angesichts der steigenden Zahl von jungen Geflüchteten sollen diese Aktivitäten unterstützt und ausgebaut werden.

Der Landesjugendring Berlin fördert daher im Jahr 2015 aus Mitteln der Stiftung Demokratische Jugend Maßnahmen von Berliner Jugendverbänden, Jugendbildungsstätten und anderen Trägern der freien Jugendhilfe mit jungen Geflüchteten.

Ziel der Maßnahmen soll es sein, jungen Geflüchteten Angebote zur Freizeitgestaltung und zur Interessenvertretung zu machen. Junge Geflüchtete sollen so in Angebote der Jugend- und Jugendverbandsarbeit einbezogen werden.

Gefördert werden:

  1. spezielle Maßnahmen der Jugend- und Jugendverbandsarbeit für junge Geflüchtete mit bis zu 1.000,00 EUR.
  2. Teilnahmebeiträge für die Teilnahme junger Geflüchteter an anderen Maßnahmen (Kurse, Seminare, Ferienfreizeiten u.ä.) mit bis zu 250,00 EUR/Teilnehmer_in.

Anträge können laufend an den Landesjugendring gestellt werden.

Kontakt beim Landesjugendring Berlin für Antragsteller: Silke Rühmann (030 818 861-14)

Das Projekt wird gefördert von der Stiftung Demokratische Jugend.


Aktion Mensch mit zwei neuen Förderangeboten im Bereich Inklusion

Förderaktion „Noch viel mehr vor“
Mit bis zu 5.000 Euro pro Projekt fördert Aktion Mensch kleine lokale Angebote, die einen konkreten Beitrag zur Realisierung von Inklusion in unserer Gesellschaft leisten. Das kann zum Beispiel ein Kinderkochkurs sein, ein Theaterprojekt von Menschen mit und ohne Behinderung, ein inklusives Sportangebot oder ein gemeinsames Sommerfest. Für eine Förderung in Frage kommen alle Projekte freier gemeinnütziger Organisationen, die Menschen mit und ohne Behinderung zusammenbringen, neue Ideen anstoßen oder gemeinsame Erlebnisse initiieren. Die Laufzeit der Projekte darf dabei zwischen einem Tag und einem Jahr liegen.

Förderangebot Barrierefreiheit
Auch kleinere Vorhaben, die Menschen mit Behinderung die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ermöglichen, unterstützt die Aktion Mensch mit bis zu 5.000 Euro. Gefördert werden kleine bauliche Maßnahmen und die Anschaffung technischer Gebrauchsgegenstände wie Rampen, Treppenlifte, Leitsysteme oder barrierefreie Toiletten zum Kauf oder zur Miete. Auch Systeme der Informationsverarbeitung oder akustische und visuelle Informationsquellen sowie Honorarkosten für Gebärdensprachdolmetscher bei Veranstaltungen im öffentlich zugänglichen Raum gehören dazu. Eigenmittel sind nicht erforderlich.

Weitere Details und Informationen zu den Förderangeboten finden Sie auf der Website der Aktion Mensch.


Zirkus macht stark

Die Initiative „Zirkus macht stark“ bietet Kindern und Jugendlichen vorrangig von 9 bis 16 Jahren in allen Bundesländern in 150 lokalen Bündnissen mit Schulen und weiteren Partnern und in zwei Formaten – einwöchig oder halbjährig – die Möglichkeit, in 750 Maßnahmen positive Erfahrungen mit sich selbst und mit anderen zu machen, die ihre Persönlichkeit und Weltsicht prägen und das eigenverantwortliche, soziale Handeln unterstützen. Zirkus ist besonders geeignet, auch Kinder aus bildungsfernen Schichten, urbanen Problembezirken und mit besonderem Förderbedarf zu integrieren. Zirkus ist attraktiv für alle und der Traum, einmal in der Manege zu stehen und für die ungewöhnlichen Kunststücke Beifall zu erhalten, motiviert zum Mitmachen. Das unvergleichbar breite Spektrum der Artistik, die sich mit anderen Künsten wie Theater, Tanz, Musik, modernen Medien verbindet, bietet für jeden etwas Besonders. Jeder findet seinen Platz, ist einzigartig und gleichzeitig Teil eines Ganzen. Die Zirkuspädagogik als perfekte Mischung aus Vergnügen, spannendem Erleben, Grenzerfahrungen, Erfolgserlebnissen und neuen Formen des Lernens kann hervorragend im ganzheitlichen Ansatz motorische, soziale, sensible, künstlerisch kreative Kompetenzen fördern.
–> www.zirkus-macht-stark.de


Stiftung Lesen
Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung: Leseclubs

Die Stiftung Lesen schafft geeignete Zugänge zum Lesen für alle Alters- und Bevölkerungsgruppen. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf Angeboten für bildungsbenachteiligter Kinder und Jugendliche, um deren Bildungschancen zu stärken. Im Rahmen des BMBF-Förderprogramms „Kultur macht stark” richtet die Stiftung Lesen 200 Leseclubs als außerunterrichtliche Lernumgebung ein. In den Leseclubs wird durch non-formale und Peer-Group-orientierte Angebote die Lesemotivation der Zielgruppe von Bildungsbenachteiligten im Alter von 6 bis 12 Jahren nachhaltig gesteigert, damit diese ihre Lesekompetenzen und somit ihren Zugang zu Bildung verbessern. Bei der Umsetzung der Angebote spielen Ehrenamtliche eine zentrale Rolle, welche durch Fortbildungen kontinuierlich weiter qualifiziert werden. Die Leseclubräume sind mit einem breiten und attraktiven Medienangebot ausgestattet. Durch Einbettung in lokale Bündnisse für Bildung werden möglichst breite Effekte erreicht und bis zu 25.000 Kinder und Jugendliche darin unterstützt, zu selbstbestimmten Lernern zu werden, die eine erfolgsbestimmte Bildungsbiographie erleben. –> www.stiftunglesen.de


Bundesverband Jugend und Film e.V. (BJF)
Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung

Filme erzählen Geschichten, berühren uns, informieren uns und lassen uns weiter denken. Sie bewegen uns. Mit der Projektreihe „Movies in Motion“ drehen Jugendliche Filme und organisieren Filmveranstaltungen – zusammen mit dem Bundesverband Jugend und Film e.V..Dabei gilt: Der Weg ist das Ziel. Die Filmauswahl findet über zwei Zugänge statt: Einmal können die Jugendlichen über die rezeptive Filmbildung eine Auswahl treffen. Gemeinsam werden in der Vorbereitung unterschiedliche Filme gesichtet, diskutiert und letztlich öffentlich präsentiert. Alternativ sind die Filme eigene Produktionen, die in praktischer Filmarbeit entstehen und in einer Premierenfeier präsentiert werden. Zu einem erfolgreichen Filmabend gehören nicht nur die Filme, sondern auch die passende Örtlichkeit, die Technik, die Öffentlichkeitsarbeit usw. Diese Aufgaben sollen die Jugendlichen selbstständig übernehmen, denn auch das Projektmanagement ist Teil der Bewegung: Sich neuen Aufgaben stellen, Hindernisse strukturiert in Angriff nehmen und gemeinsam mit Absprachen das gesteckte Ziel erreichen.
Die Einreichfrist verlängert sich von 8 auf 10 Wochen. Die Richtlinien und das Vorschlagsformular (herunterzuladen im Bereich „Dokumente“) wurden entsprechend angepasst.
–> www.moviesinmotion.bjf.info


Bundesverband der Friedrich-Bödecker-Kreise e.V.
Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung / Autorenpatenschaften

Literatur lesen und schreiben mit Profis
Wer liest, lernt sich selbst und die Welt zu verstehen. Wer versteht, kann sein eigenes Leben in die Hand nehmen und an dem der Gesellschaft teilhaben. Wer zu lesen und zu verstehen gelernt hat, ist auf dem Weg sich selbst ausdrücken zu können. Wer sich Anderen mitteilen will, sollte schreiben!
Profis in Sachen Lesen und Schreiben sind natürlich Autorinnen und Autoren. Die im Bereich Kinder- und Jugendliteratur haben zudem den besten Draht zu jungen Menschen – auch zu denen, die bislang kaum Zugang zu ihren Büchern fanden und deren eigene kreative Fähigkeiten brachliegen. –> www.boedecker-kreis.de 


Bund Deutscher Amateurtheater e.V. (BDAT)
Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung: Theater für alle

Der BDAT stellt mit „Theater für alle“ Theater als interdisziplinäres Medium der Kulturellen Bildung ins Zentrum seiner Konzeption. Es beinhaltet die verschiedensten theatralen Angebote, die durch theaterpädagogische Vermittlungsarbeit allen Kindern und Jugendlichen im Alter von 4 bis 18 Jahren aus bildungsbenachteiligten Risikogruppen Teilhabe an Prozessen der Kulturellen Bildung und die Erfahrung der Selbstwirksamkeit ermöglichen.Unterstützt von Experten des Theaters, der Theaterpädagogik und der Arbeit mit den Zielgruppen engagieren sich in diesem Konzept die ehrenamtlich arbeitenden Bürger als Mitglieder von Amateurtheatern zusammen mit weiteren lokalen Bündnispartnern.

Die Formate der Maßnahmen können sich dabei in Umfang und Dauer unterscheiden: Von Intensivworkshops am Wochenende über kontinuierliche Kursangebote, Theatercamps, lokale Festivals bis hin zu Jahresinszenierungen. „Theater für alle“ fasst Kulturelle Bildung als den Weg vom ICH zum DU zum WIR. Es versteht sich in der Tradition des Amateurtheaters als intergeneratives, nachhaltiges und inklusives Konzept mit dem Ziel auch dem familiären Umfeld der Kinder und Jugendlichen Beteiligungsmöglichkeiten zu eröffnen. –> www.bdat.info 


Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V.
Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung: „Literanauten überall“

Die „Literanauten überall“ sind ein Peer-to-Peer-Projekt im Rahmen des Förderprogramms „Kultur macht stark“. Ziel der Initiative ist es, Jugendliche aus bestehenden Lesegruppen entsprechend zu schulen, sie bei der Auswahl geeigneter Bücher bzw. Medien zu unterstützen und ihnen Methoden an die Hand zu geben, damit sie in ihrem Umkreis und mit dazu passenden Maßnahmen auch buch- und bildungsferne Jugendliche erreichen. Mit verschiedenen Veranstaltungen und Aktionen „rund ums Buch“ treten die lesebegeisterten Jugendlichen mit Gleichaltrigen in den Dialog und werden so als „Lesebotschafter“ aktiv. Die Wege, um auf Bücher neugierig zu machen und Leselust zu teilen, sind dabei so vielfältig wie die Leseclubs, die sich mit ihren Ideen an der Initiative beteiligen. Zur Finanzierung der einzelnen Maßnahmen stehen Fördermittel des Bundesbildungsministeriums zur Verfügung. Die Besonderheit des Vorhabens liegt darin, dass sich Jugendliche – im Sinne von aktiver Teilnahme – für andere Jugendliche engagieren, während die beteiligten Erwachsenen im Hintergrund bleiben und die notwendige Fachlichkeit sicherstellen. Leseclubs aus dem gesamten Bundesgebiet sind eingeladen, sich als lokale Bündnispartner beim Arbeitskreis für Jugendliteratur zu bewerben. –> www.literanauten.org 


Deutsches Kinderhilfswerk erhöht Förderfonds für Flüchtlingskinder in Deutschland auf 100.000 Euro

Das Deutsche Kinderhilfswerk erhöht seinen Förderfonds für Flüchtlingskinder in Deutschland auf 100.000 Euro. Damit reagiert das Deutsche Kinderhilfswerk auf den stark gestiegenen Bedarf in diesem Bereich. Durch den Fonds werden zum einen Einzelfallhilfen als individuelles Hilfsangebot gewährt, zum anderen werden Projekte gefördert, die Flüchtlingskindern bei der Bewältigung ihres Alltags in Deutschland helfen. Initiativen, Vereine, freie Träger, Privatpersonen oder Projekte der Kinder- und Jugendarbeit haben die Möglichkeit, Anträge zu stellen und bis zu 5.000 Euro zu erhalten.
Durch den Fonds „Flüchtlingskinder in Deutschland“ können Initiativen, Vereine, freie Träger, Privatpersonen oder Projekte der Kinder- und Jugendarbeit finanzielle Unterstützung erhalten, beispielsweise für außerschulische Bildungsangebote, gesundheitliche Therapien, Kleidung oder Dolmetscher für Rechts- und Behördenfragen. Gefördert werden auch Projekte, die Flüchtlingskindern helfen, einen angemessenen Lebensstandard zu erreichen, die Spiel- und Erholungsangebote anbieten bzw. diese gemeinsam umsetzen oder auf die besondere Situation von Flüchtlingskindern ausgerichtete Bildungsprojekte. Die Förderung der Integration von Flüchtlingskindern und Projekte, die persönliche Kontakte zu festen Bezugspersonen zur Stabilisierung des Umfeldes herstellen, sind ebenso Förderschwerpunkte.
Weitere Informationen zur Antragstellung und Förderrichtlinien finden sich auf der Homepage des Deutschen Kinderhilfswerkes unter http://www.dkhw.de
Weitere Informationen und Rückfragen: Dominik Bär, stellv. Pressesprecher
Telefon: 030-308693-11
Fax: 030-2795634


Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V.
Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung: „Jugend ins Zentrum!“

Soziokulturelle Zentren rücken bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche wortwörtlich ins Zentrum: Als kompetente Bündnispartner bieten sie Räume, Equipment, Personal und kreatives Know-how, um die Jugendlichen und ihre Themen im Rahmen kultureller Workshops und Produktionen bedarfsorientiert in kontinuierliche Bildungsprozesse einzubinden und sie dabei zu unterstützen, ihre künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten zu erproben, zu erweitern und gezielt für die Gestaltung ihrer Lebenswelt einzusetzen.Die niedrigschwelligen und nichtkommerziellen Angebote regen zur kreativen Eigentätigkeit an und vermitteln zwischen professionellen Kunstproduktionen und selbst organisiertem künstlerisch-kulturellen Schaffen. Sie knüpfen an die Interessen junger Menschen an, werden von ihnen mitbestimmt und gestaltet. –> www.soziokultur.de/bsz/