„Kultur macht stark“ – die zweite Förderphase hat begonnen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat sein Förderprogramm „Kultur macht stark“ bis 2022 verlängert und stellt dafür bis zu 250 Millionen Euro zur Verfügung. Wie bereits in der ersten Förderphase (2013-2017) wird das Programm von 30 Partnern und Initiativen umgesetzt. Dabei handelt es sich um ausgewählte Kultureinrichtungen, die bundesweit tätig sind.

Das BMBF richtet im März und April deutschlandweit vier Infotage aus, um Einblick in „Kultur macht stark“ zu geben und Bündnispartner und Multiplikatoren zu mobilisieren. Die genauen Termine und Orte sowie Informationen zur Anmeldung finden Sie hier.

Ab sofort können sich lokale Akteure um Fördermittel bewerben. Die ersten Programmpartner haben ihre Antragsfristen für 2018 bereits bekanntgegeben. Die veröffentlichten Termine finden Sie in unserem InfoPoint. Zur Antragstellung steht eine neue Plattform zur Verfügung, die ebenfalls detaillierte Informationen zu dem Programm enthält.

Die förderfähigen Maßnahmen umfassen alle künstlerischen Sparten und Kulturformen sowie interdisziplinäre Angebote. Ziel von „Kultur macht stark“ ist es, Kindern und Jugendlichen zwischen drei und 18 Jahren unabhängig von ihrer sozialen Herkunft neue Bildungschancen zu eröffnen. Gefördert werden ausschließlich außerschulische Angebote und Projekte der kulturellen Bildung auf lokaler Ebene. Dazu können beispielsweise Paten- und Mentorenprogramme, Leseförderungen, Ferienfreizeiten, Musik-, Tanz-, Theater- oder Zirkusaktionen gehören. Durch die aktive Beschäftigung mit Kunst und Kultur sollen die Kinder und Jugendlichen persönliche Wertschätzung erleben, neue Perspektiven gewinnen und zentrale Fähigkeiten für ein erfolgreiches und selbstbestimmtes Leben erlernen.